Eine süße Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart


Panagiotis Korakis, der Gründer des Unternehmens

Die Entwicklung des Unternehmen Korakis ist aufs Engste mit dem Lebensweg von Panagiotis Korakis, dem Gründer des Unternehmens verbunden. Panagiotis Korakis, ein Zucker- und Blätterteigimporteur und Händler aus Chios, entschied sich 1935 sein Unternehmen auf eingemachte Süßigkeiten auszuweiten.

Es gab eine Fülle an Rohmaterial, nicht nur das chiotische Obst mit den berühmten Zitrusfrüchten, sondern auch den Zucker und die Teigblätter, mit denen er selbst handelte. Die erste Produktionsstätte wurde in der Nähe des Vounaki-Platzes erbaut, in der Gegend, in der sich heute das Kulturzentrum Homer befindet. Anfangs ließ Panagiotis Korakis dort Baklavas, Kataifi und seine berühmten Quitten–Mashmellows herstellen.

Das Unternehmen produziert trotz der widrigen Umstände während des 2. Weltkrieges und der deutschen Besatzung, dank der unermüdlichen Anstrengungen und der genialen händlerischen Fähigkeiten seines Besitzers weiter. Nach dem Krieg zieht das Unternehmen in die Venezelou Straße um und von da an beginnt die systematische Herstellung der eingemachten süßen Früchte, die nicht nur in Chios, sondern in ganz Griechenland bekannt werden. Dieser Erfolg ist wiederum Panagiotis Korakis zuzuschreiben, denn es war seine Idee, die Produktion der eingemachten Süßigkeiten, der konzentrierten Säfte und der Mastiha-Paste auf überlieferten chiotischen Rezepten aufzubauen. Er selbst überwachte ständig die Herstellung und die Qualität der Produkte.

Die überlieferten Rezepte sind der eigentliche Grund für den Erfolg und das fortlaufende Vertrauen, das die Kunden den eingemachten Süßigkeiten von Korakis entgegenbringen.

Anfangs wurden die Produkte lose verkauft. Dann kamen die eingemachten Süßigkeiten in Blechdosen und später in hübsch gestaltete Gläser, die sowohl in ästhetischer als auch in praktischer Hinsicht ständig verbessert werden. Nach 1950 entwickelt sich das Unternehmen weiter und weitet sein Warenangebot aus. Die großen Veränderungen geschehen nach 1985, als die Tochter von Panagiotis Korakis, Irini, zusammen mit ihrem Ehemann, Dimitris Marinos das Unternehmen übernimmt. Eine neue Fabrik in Kontari entsteht, während 1989 die neue, moderne Fabrik als Privateigentum in Chalkios, Gemeinde Kambohora ihre Arbeit aufnimmt. Die Fabrik hat den Vorteil, sich ganz in der Nähe der Produktionsstätte der köstlichen Früchte, die als Rohmaterial verwendet werden, zu befinden. Darüber hinaus verfügt sie nicht nur über eine Ausstattung, die modernsten technologischen Ansprüchen genügt, sondern auch über wissenschaftlich und technisch speziell geschultes Personal. In der Fabrik sind Herstellung, Verpackung und Lagerung systematisch getrennt, wobei in der Produktionsabteilung ein spezielles Programm zur Sicherung der Hygienevorschriften und der Qualitätssicherung durchgeführt wird.


Panagiotis Korakis mit seinen Töchtern. In der Mitte seine Nachfolgerin, Rena Korakis-Marinos

Die Fabrik verarbeitet jedes Jahr 120-150 Tonnen Früchte und die Herstellung der Mastiha-Paste („U-Boot“) erreicht 150 Tonnen jährlich. Die Produkte des Unternehmens werden mit Hilfe von Vertretern in ganz Griechenland vertrieben, aber auch auf dem internationalen Markt, wie z.B. in Zypern und in der Türkei.

Die Zukunft des Unternehmens basiert auf der Fortführung der Familientradition. Die neue Generation, die Kinder von Irini Korakis und Dimitris Marinos legen besonderen Wert darauf die hohe Qualität ihrer Materialien, die hausgemachten chiotischen Rezepte und den guten Ruf, den sie bei ihren zahlreichen Kunden genießen, zu erhalten.